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Ausstellungen

Konzept  ++  2003 Wohnzimmer

"Wohnzimmer"

In der Turnhalle soll ein Raum von etwa 50 qm, z.B. 6 m x 8 m, aufgebaut werden. Holzplatten werden als Stellwände zusammengestellt, es bleibt rundum nur ein schmaler Gang der nicht zu begehen ist. Eine Öffnung in den Stellwänden dient als Eingang. Der Raum selbst ist großzügig angelegt, vielleicht etwas unterteilt. Im Raum ist die Turnhallenatmosphäre nicht mehr vorhanden, nur die hohe Decke der Halle selbst erinnert an eine Messesituation oder an eine Filmkulisse. Die Wände des Raumes sind 250 cm hoch, er ist vorerst oben offen, es können im Rahmen eines künstlerischen Beitrags Fensteröffnungen eingeschnitten werden. Dieser Raum soll keine Ausstellung im herkömmlichen Sinn zeigen. Es stellt zwar jeder der teilnehmenden Künstler ein Objekt für den Raum zur Verfügung (die Arbeiten im Raum werden nicht namentlich gekennzeichnet, d. h. die Künstler selbst werden im Raum nicht erwähnt), die Arbeiten sollen sich aber gegenseitig ergänzen, beeinflussen, verändern etc. mit dem Ziel eine Gesamtatmosphäre zu erzeugen. Um das zu erreichen, gibt es zwei Vorgaben, die jeder Künstler beachten muss:

1.Es werden zu Beginn von jedem Künstler ein Modell 1:10 und Bilder/ Fotos/ Zeichnungen von der Arbeit die er sich für das Wohnzimmer vorstellt, eingesammelt und zu einem Modell "Wohnzimmer" zusammengefügt. So hat jeder die Möglichkeit zu sehen was alle anderen machen und kann darauf reagieren - es kommt eine Kommunikation untereinander in Gang.

2.Es werden Schlagwörter vergeben aus denen sich jeder eines aussuchen muß und an dem er arbeitet. Mit Hilfe dieser Begriffe kann dann das Wohnzimmer eingerichtet werden: Teppich, Fenster, Sofa, Wandschrank, Bild, Vase ......

3. Zudem ist geplant den Aufbau des Raumes über längere Zeit hinweg laufen zu lassen. Dies hat zwei Gründe: Um die Vorarbeit zur Ausstellung schon vorab einfacher und weniger arbeitsintensiv zu gestalten; und auch damit jeder beteiligte Künstler, wenn er will, beim Aufbau mitwirken kann. Dieses Vorgehen bietet auch die Möglichkeit den Raum in Reaktion auf die darin zu zeigenden Dinge zu bauen: ein gegenseitiger Einfluss zwischen dem Raum selber und den "Ausstellungsstücken" könnte entstehen.

Es sind Unterhaltungsabende geplant: Eine Dia-Vorführung, ein Konzert, Lesungen, eine Barnacht..... (Weitere Anregungen und Vorschläge sind willkommen).Da die Ausstellung diese Mal über 6 Wochenenden laufen soll, ist der Rahmen für eine Vielzahl von Veranstaltungen gegeben.Neben dem Raum "Wohnzimmer" soll unsere Bar, ein Raum neben der Turnhalle, zu einem weiteren Treffpunkt und Informationsraum werden. Dort sind Dokumentationen zum Thema Wohnzimmer zu sehen, die einzelnen Künstler aus dem Wohnzimmer werden vorgestellt, Bücher liegen aus, Informationen zum Kunstverein selbst und man kann Getränke, Häppchen und Schnäppchen und Kleinigkeiten bekommen.