kunst + kultur verein alte schule baruth

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Ausstellungen

KONZEPTTEXT  ++  2005 Baruther Salon


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Der Kunst- und Kulturvereins Alte Schule Baruth widmete seine achte Sommerausstellung der gegenständlichen Malerei.

Der "Baruther Salon" zeigte Porträts, Landschaften, Stilleben sowie Genre- und Historienmalerei von insgesamt 21 Künstlern. Wie in den historischen Akademiepräsentationen des 19. Jahrhunderts wurden die Werke nach Gattungen getrennt. Dieses Konzept sollte die überkommene Hierarchie der Akademien natürlich nicht fortschreiben, sondern spielte mit dem veränderten Stellenwert von Motiven in der Malerei. Eine gegenständliche Darstellung ist heute ohne eine Reflektion der künstlerischen Mittel und des Abbildcharakters nicht denkbar.

Eingeladen wurden hauptsächlich Künstler, die sich aus einer konzeptionellen Haltung heraus für Malerei entschieden haben. Durch die strenge Unterteilung der Ausstellung nach Bildmotiven traten die Unterschiede in ihren konzeptionellen Positionen deutlicher hervor. Davon erhofften wir uns auch ein Verständnis über das Wesen der Malerei. Denn trotz der Betonung der künstlerischen Strategie bleibt die individuelle Handschrift, der Akt des Malens ein wesentlicher Teil der Arbeiten.

Mit einem Fragebogen versuchten wir die individuellen Ansätze und Arbeitsweisen der Künstler zu ergründen. Fragen nach den Arbeitsumständen und der Vorbereitung sowie nach Vorbildern und Vorlagen geben im Vergleich einen Aufschluß über die Vielfalt der malerischen Ansätze.

Ralf Wollheim

 

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