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Ausstellungen
Susanne Rosin  ++  2015 Ortsumgehung

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Umgehung der Ortsumgehung

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Foto oben: Michael Lindner

Foto rechts: Martin Pfahler
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alle anderen Fotos: Susanne Rosin


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4 Entwürfe für die Streckenplanung

Wenn man auf dem Land Auto fährt, fährt man lange eine Landstraße entlang ohne dass etwas passiert. Man möchte auf keinen Fall anhalten müssen. Man möchte in Bewegung bleiben, man möchte diese Welt der Straße nur im Fluss erleben. Aber was befindet sich hinter dem Gebüsch, hinter den Leitplanken, im Wald bei der Strasse? Während der Fahrer die Stelle passiert, ist sie schon Vergangenheit.

Die Ortsumgehungsstraße der Ausstellung könnte meine einsame Landstraße sein und der Besucher der Ausstellung der Autofahrer, der doch anhalten muss. Er bekommt jetzt die Gelegenheit, kommt in die die unangenehme Situation, sich den Straßenrand anzusehen. Er entdeckt einen unscheinbaren Pfad ins Gebüsch.
Der Pfad wird zur Strecke. Eine akurat gemähte Strecke die ihn durchs Gelände führt. Der Weg ist schmal, man kann sich nicht überholen, aber gepflegt. Die Strecke stellt sich als endlos mäandernder/ routierender/ kreisender Weg  heraus.

In der Ausstellung wird der Besucher durch Schilder in den Weg gelockt, bzw. gezwungen, denn Achtungsschilder belehren ihn die Ortsumgehungsstraße besser zu verlassen und den Umgehungsweg zu nehmen.

Außerdem gibt es neben/im Umgehungsweg die Liegewiese und die Besuchertribüne, die auf kleineren ungepflegten Trampelpfaden von der Straße aus zu erreichen sind. Es sind gepflegte gemähte Rasenflächen mit Liegestühlen oder einer tribünenartigen Bank  inmitten der Streckenführung. Hier können sich die Besucher gemütlich niederlassen und die kreisenden Begeher des Umgehungsweges beobachten.